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Radiowerbung als Existenzgründer

Nahezu alle Existenzgründer stellen sich eine Frage. Wie kann ich mein Unternehmen, meine Produkte oder meine Dienstleistung bekannt machen? Ein guter Unternehmensstart ist wichtig, nicht umsonst verlangen professionelle Businesspläne ein ausreichend hohes Budget für erste Werbe- und Marketingmaßnahmen.

BusinessplanVor allem das Internet als wichtiger Wirtschafts- und Werbemarkt bietet viele Möglichkeiten die neue Selbstständigkeit zu bewerben und zu kommunizieren. Angefangen bei google AdWords, Bannern, Anzeigen und Pressemitteilungen bis zu professionellen SEO-Maßnahmen, die in ihrer Folge die Besucherzahlen der eigenen Internetseite und somit auch die Bekanntheit des Unternehmens steigern. Doch immer wieder stößt das Internet an seine Grenzen. Denn nicht alle Zielgruppen suchen ihre Produkte im Internet oder lassen sich von Onlinewerbung und dem „Gang“ auf eine Internetseite von einem Produkt/Unternehmen überzeugen.

Zudem sind Unternehmen mit einer starken regionalen Bindung darauf angewiesen, ihre neue Existenz im Einzugsgebiet mit einer hohen Reichweite zu bewerben und bekannt zu machen.

Warum Werbung im Radio?

In vielen Bundesländern gibt es nicht nur einen großen Radiosender, sondern sondern zusätzlich mehrere kleine Lokalstationen. Somit ist es möglich, Radiowerbung günstig, regionalisiert und ohne hohe Streuverluste zu schalten, d.h., man schaltet seine Werbung auch wirklich nur dort, wo die eigene Zielgruppe wohnt/lebt.

Radiowerbung kann schnell umgesetzt werden, Werbebotschaften emotional und persönlich vermitteln und erreicht Menschen in interessanten Alltagssituationen. Im Büro am Computer (Möglichkeit direkt online zu gehen) oder im Auto auf dem Weg zum Feierabendeinkauf. Radio zählt zu den mobilsten Medien und begleitet die Hörer fast den ganzen Tag.

Wenn man Radio mit anderen Werbemedien vergleicht, besticht sie durch ihre hohe Reichweite und den verhältnismäßig niedrigen TKP (Tausend-Kontakt-Preis). Beim TKP geht es um die Frage, wie hoch die Werbeinvestition ist um tausend Personen zu erreichen.

Mit gut geplanter Radiowerbung und einem gut produzierten Spot machen Sie einen wichtigen ersten Schritt Ihr Unternehmen bekannt zu machen und in Ihrem Gebiet Fuß zu fassen.

Weitere Gründe für Werbung im Radio lesen Sie hier.

Schaltung und Kosten

Planen Sie für eine erste Werbekampagne im Radio mit 200-300 Sekunden. Gehe Sie auf die Internetseite des gewünschten Radiosenders und informieren Sie sich in der Rubrik Werbung über die aktuellen Preise und Hörerreichweiten. Hier finden Sie auch die Kontaktdaten zum Vermarkter des Senders. Kontakttieren Sie anschließend den Mediaberater des Senders und lassen Sie sich ein unverbindliches Schaltangebot erstellen. Alternativ können Sie auch eine Anfrage an topradiospot schicken, wir beraten Sie unabhängig und professionell über das Thema Werbung im Radio und die Radiospot-Produktion.

Wie könnte ein konkreter Werbeplan aussehen?

Denken Sie immer daran, einzelne Werbe-, Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen miteinander zu kombinieren. Nutzen Sie günstige Kommunikationsmaßnahmen wie Mailings und kostenlose Pressemittelungen. Weitere interessante Infos zu diesem Thema lesen Sie hier. Infos zum Thema Existenzgründung und Selbstständigkeit finden Sie unter anderem auf der Seite www.selbststaendig.de

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Welche Werbung ist am besten für mein Unternehmen?

 

Schon Henry Ford sagte, „wer nicht wirbt, stirbt!“ Doch welche Werbung oder Werbeform ist für mein Unternehmen die beste? Grundsätzlich gilt, der richtige Mix macht es!

Werbeweg

Das Grundprinzip

Wie schon in einigen anderen Beiträgen geschrieben, empfehle ich Ihnen auch hier einen kurzen Rollenwechsel. Stellen Sie sich vor, Sie stehen morgens auf, schalten das Radio ein und eine sympathische Stimme empfiehlt Ihnen ein Produkt. Der Spot ist gut gemacht und spricht Sie an. Eine knappe Stunde später sitzen Sie im Auto auf dem Weg zur Arbeit und halten an einer Ampel. Beim Blick aus dem Fenster sehen Sie eine große Plakatwand, Bild: Eine nette junge Frau bietet Ihnen ebenfalls das schon am Morgen gehörte Produkt an. Kaum 30 Minuten Später sitzen Sie im Büro und wollen nur eben schnell das wichtigste zum Tag lesen und Ihr Blick fällt auf eine Ansprechende Werbeanzeige zum besagten Produkt. Prinzip verstanden? Unterschiedliche Orte, Situationen und Sinneswahrnehmungen, alle mit einer Botschaft, so prägen sich Botschaftern ein. Das Schlüsselwort lautet Crossmedia.

Die richtige Herangehensweise

Was bedeutet das für Sie persönlich? Häufig testen Unternehmer verschiedenen Werbeaktionen nacheinander. Hat die eine Werbeform nicht den gewünschten Effekt, wird die nächste ausprobiert. Dabei wird vergessen, die einzelnen Maßnahmen mit einander zu verzahnen. Sie planen eine Werbekampagne im Radio? Unterstützen Sie diese Kampagne im gleichen Zeitraum mit einer Wurfsendung oder Anzeige. Nutzen Sie vor allem kostenlose Maßnahmen wie Mailing und Pressetexte.

Werbe- und Kommunikationsformen

Fast jede Werbe- und Kommunikationsform hat ihre Berechtigung, da sie ganz bestimmte Stärken hat. Die Frage lautet also, welche Stärken sind für meine Aktion die wichtigsten?

Wie ausgeprägt die einzelnen Stärken sind, hängt letztlich auch vom Anbieter vor Ort ab. Eine Stärke von Hörfunkwerbung ist z.B. die meist hohe Reichweite. Hat Ihr Sender vor Ort allerdings eine schlechte Reichweite, ist diese generelle Stärke nur bedingt zu nutzen.

Hörfunkwerbung:

  • + Hohe Reichweite. Regionalisierung. Kurzfristig buchbar. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Persönliche Ansprache. Sehr kreative Möglichkeiten. Wird auch mobil genutzt. Häufig letzter Werbekontakt vor dem Einkauf.
  • – Nebenbei Medium, Mehrfachkontakt erforderlich. Adressen, Telefonnummer, etc. sind schwer zu kommunizieren.

Fernsehwerbung:

  • + Hohe Reichweite. Bild und Ton für die Botschaft.
  • – Hohe Kosten. Aufwändige Spotproduktion. Wenig Regionalisierung.

Anzeigen:

  • + Gute Regionalisierung. Zielgruppengenau. Hohe Reichweite. Eine Zeitung wird häufig mehrfach gelesen. Anzeigen können mitgenommen und mehrfach angesehen werden. Daten wie Preise, Adresse, Telefonnummer können gut kommuniziert werden.
  • – Im Verhältnis zu anderen Maßnahmen recht teuer. Wenn nicht gerade eine oder eine halbe Seite geschaltet wird, sind Platz und Gestaltungsmöglichkeiten recht begrenzt. Eine kleine Anzeige wird schnell übersehen/überlesen.

Plakatwerbung:

  • + Kaum zu übersehen. Gute Regionalisierung. Viel Platz für visuelle Botschaften. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • – Unflexibel bei Änderungen. Visuell nur für kurze Werbebotschaften geeignet. Gute Ideen und Konzeption erforderlich.

Mailing:

  • + Relativ günstig bis kostenlos. Angebote und Aktionen können ausführlich beschrieben und erklärt werden.
  • – Gehen im Alltag schnell unter.

 

Die einzelnen Schritte

  1. Formulieren Sie ein Kampagnenziel. Was wollen Sie erreichen? Ab wann ist die Aktion ein Erfolg? Wie viele Kunden/Besucher wollen Sie gewinnen?
  2. Legen Sie ein Budget für die Kampagne fest. Versuchen Sie nicht auf Kosten der Qualität zu sparen, kalkulieren Sie realistisch und professionell
  3. Benennen Sie den Aufhänger Ihrer Werbekampagne. Eine Neueröffnung oder Produkteinführung, ein Jubiläum oder ein Tag der offenen Tür
  4. Formulieren Sie Stichpunkte zu Ihrer Aktion. Was, wann und wo? Warum diese/s Produkt/Dienstleistung/Event? Warum sollten die Leute kommen? …
  5. Notieren Sie sich alle Werbe- und Kommunikations-Formen die für Sie in Frage kommen. Radio, Anzeige, Plakat, Wurfsendung, Mailing, Promotion, etc.
  6. Legen Sie einen Kampagnenzeitraum fest. Wann startet die erste Schaltung/Maßnahme, wann endet die letzte (Im Kalender eintragen)
  7. Prüfen Sie die Kosten für die einzelnen Kommunikationsmaßnahmen in Bezug auf Ihr Budget, holen Sie sich Angebote ein.
  8. Markieren Sie im Kalender die einzelnen Kommunikationsmaßnahmen. Wann startet die Schaltung, wann geht das Mailing raus, … ?
  9. Überlegen Sie sich, welche Werbemittel Sie für die einzelnen Maßnahmen benötigen. Fertigen Sie diese an oder geben Sie diese in Auftrag
  10. Geben Sie den Startschuss und dokumentieren Sie den Effekt Ihrer Kampagne.  Nutzen Sie diese Daten für eine anschließende Analyse.

Die Analyse

Unterm Strich sollte jede Werbemaßnahme den Erfolg Ihres Unternehmens (Umsatz, Bekanntheit, etc.) erhöhen. Bedenken Sie jedoch, dass Werbeeffekte auch verzögert wirken. Es ist nicht davon auszugehen, dass am ersten Tag Ihrer Kampagne sofort „die Bude brennt“. Vor allem wenn Sie am Beginn Ihrer Unternehmung stehen und es sich um erste Werbemaßnahmen handelt, lassen sichtbare Erfolge gerne etwas auf sich warten. Es ist wesentlich einfacher ein bekanntes Unternehmen oder Produkt zu bewerben als völlig neu zu starten. Es ist wesentlich einfacher einen bestehenden Kundenstamm zu erweitern als die ersten Kunden zu gewinnen.

Lesen Sie auch: Was kostet Radiowerbung?

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Infos zu Radiowerbung – darf es etwas mehr sein?

Radiowerbung ist ein großes und umfangreiches Thema, sogar viele Professionals beschäftigen sich nur mit der Oberfläche ohne jemals wirklich tief in die Materie einzusteigen. Für die meisten  Kunden sind nur die wesentlichen Punkte wie Schaltkosten, Produktionskosten und Nutzen von Bedeutung. Soll es heute etwas mehr sein?

Mit diesem und folgenden Beiträgen wollen wir Ihnen die Möglichkeit bieten, „mehr“ zu erfahren. Warum ist die Radio- und Senderlandschaft in Deutschland von Region zu Region so unterschiedlich? Warum gibt es Werbeblöcke? Was ist der Unterschied zwischen Sponsoring und klassischer Werbung? Wie kalkuliert der Sender seine Werbezeiten? Und vieles mehr! Seien Sie gespannt und tauchen Sie ein.

Fragen RadioRadiosender in Deutschland – die Deutsche Hörfunklandschaft

Das Wichtigste vorab, die Gesetzgebungskompetenz für Rundfunk liegt grundsätzlich bei den Ländern und deren Landesanstalten für Medien (LfM). Somit entscheiden diese über die Gestaltung der Radiolandschaft in der jeweiligen Region. Viele Bundesländer haben einen öffentlich-rechtlichen Sender und zusätzlich eine Lizenz und Sendefrequenzen an einen privaten Anbieter vergeben (NRW: WDR (ör) und Radio NRW (priv)). Einige Bundesländer haben gleich mehrere Privatlizenzen vergeben, somit ist die Auswahl an Radiosender für Radiowerbung in Berlin wesentlich größer als in Köln. Ein weiterer Unterschied besteht darin, wie die einzelnen Anbieter ihr Programm verbreiten. Radio NRW hat sein Programm in über 40 Lokalstationen gesplittet. Einen Teil ihres Programmes produzieren diese Lokalstationen in Eigenregie, die übrigen Stunden senden alle Stationen ein bereitgestelltes Mantelprogramm.

Um dennoch bundeseinheitliche Regelungen für das Rundfunkrecht zu schaffen, wurde zwischen allen sechzehn deutschen Bundesländern der Staatsvertrag für Rundfunk und Telemedien (RStV), geschlossen. Wie viele Sender hat Ihr Bundesland? Einen ersten Überblick verschafft Ihnen die Seite der Radiozentrale.

Die interessante Geschichte zum Ursprung der deutschen Radiolandschaft ist noch wesentlich umfangreicher und auf der Seite von Frank Schätzlein zu lesen.

Werbung im Radio – warum gibt es eigentlich Werbeblöcke?

Die Landesmedienanstalten haben in gemeinsamen Richtlinien festgelegt, in welcher Form und Art Werbung im Hörfunk erlaubt ist und durchgeführt werden muss. Hierbei ist der wohl wichtigste Punkt, dass es keine Vermischung von redaktionellem Programm(inhalt) und Werbung geben darf. Gleiches gilt übrigens für Fernsehwerbung. Werbung muss immer und eindeutig als solche gekennzeichnet werden. Für den Hörfunk heißt das, die Werbung muss durch ein akustisches Signal deutlich vom Programm getrennt werden.

Die Definition von Werbung in diesem Zusammenhang ist: „jede Äußerung … die im Rundfunk … entweder gegen Entgelt oder eine ähnliche Gegenleistung oder als Eigenwerbung gesendet wird mit dem Ziel, den Absatz von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen … gegen Entgelt zu fördern.“

Richtlinien zur Durchführung der Trennung von Werbung und Programm im Hörfunk

Werbung und Sponsoring – wo liegt der Unterschied?

Bei werbefinanzierten Radiosendern besteht das Programm aus zwei Bereichen. Redaktionelles Programm und Werbung. Diese beiden Bereiche müssen, für den Hörer klar erkenntlich und akustisch Hörbar, getrennt sein. Zum redaktionellen Bereich gehört die Moderation, Beiträge, Nachrichten, Wetter, Verkehr, usw. Zum Bereich Werbung gehört der Werbeblock, Singlespots und weitere klassische Werbeelemente.

Darüber hinaus haben Unternehmen die Möglichkeit, Programmbereiche oder Sendungen als Sponsor zu unterstützen. In diesem Fall findet eine Nennung des Sponsoren vorher und/oder nachher statt. Die bekannteste Sponsoringform ist wohl das Wettersponsoring („… wurde Ihnen präsentiert von …“). Hierbei ist zu beachten, dass es sich bei dieser Nennung um eine notwendige Kennzeichnung handelt. Dem Hörer soll kenntlich gemacht werden, welches Unternehmen das Programm finanziell oder anderweitig unterstützt. Erlaubt ist die Nennung eines Firmen- oder Produktnamens und eines werblichen Claims. Die konkrete Bewerbung eines Produktes oder einer Dienstleitung mit z.B. einem Aufruf zum Kauf, ist hingegen nicht erlaubt. Die Mindestvertragslaufzeit für Sponsoring-Vereinbarungen zwischen Sender und Unternehmen beläuft sich üblicherweise auf ein Jahr. Der Vorteil eines Sponsorings liegt in der Nähe zum Programm (Eventuell passt die Rubrik auch zum Produkt) und in der Exklusivität. Zudem besteht in diesem Moment keine Konkurrenz zu anderen Unternehmen oder Produkten wie im Werbeblock.

Kurzum – Werbung gehört zum Programmbereich Werbung, Sponsoring findet im redaktionellen Programmbereich statt.

Wie kalkuliert ein Radiosender die Preise für seine Radiowerbung?

Der Wert einer Werbesekunde bemisst sich letztlich an der Anzahl der Hörer. Hat ein Radiosender ein großes Sendegebiet aber keine Hörer, ist die Werbezeit nichts wert. Somit hat vor allem bei werbefinanzierten Radiosendern die Verbesserung und Reichweitensteigerung des Programms nur ein Ziel – den Marktwert für die Werbesekunde zu erhöhen. Bei der MA (Medienanalyse) und in NRW ergänzend bei der E.M.A (Elektronische Medienanalyse), werden zweimal jährlich die Reichweiten aller relevanten Radiostationen erhoben. Die gewonnenen Daten sind ein Hauptfaktor bei der Kalkulation der Werbezeiten. Sie beinhalten neben der Anzahl der Hörer Angaben zu Alter, Geschlecht, Bildung und Einkommen. Grundsätzlich gilt: Steigt die Reichweite – wird die Werbesekunde teurer. Sinkt die Reichweite – fällt der Preis.

Um Sender preislich zu vergleichen oder auch anderen Medien gegenüber zu stellen, macht es Sinn, den TKP (Tausend-Kontakt-Preis) zu vergleichen. Der TKP sagt aus, wieviel Werbebudget eingesetzt werden muss, um 1000 Menschen (der relevanten Zielgruppe, je nach Definition) zu erreichen.

Aktuelle Preislisten und Reichweiten:

 

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Gute Werbung im Radio – der richtige Inhalt für Ihren Radiospot

Gute Werbung im Radio – der richtige Inhalt für Ihren Radiospot

Sie haben bereits den passenden Sender gefunden? Sie haben eine grobe Vorstellung davon, wann Sie Ihren Funkspot schalten möchten? Dann kommt jetzt ein weiterer wichtiger Punkt: Was ist eigentlich der Inhalt Ihrer Kampagne bzw. wie können Sie den Inhalt Ihrer Kampagne gestalten damit Sie (potentielle) Kunden erreichen? Hierbei geht es nicht um die textliche Gestaltung des Spots, sondern vielmehr um das „Fleisch am Knochen“.

Wer seine Kunden ansprechern möchte, sollte sich genau überlegen, was er sagen will.

Die richtigen WorteViele Unternehmen entscheiden sich für Radiowerbung ohne zu wissen, was sie mit ihrem Funkspot konkret bewerben wollen. Aussagen wie, ,,wir wollen unser Unternehmen/Produkt bekannter machen“, oder, „wir möchten denn Abverkauf steigern“, sind gute Argumente sich für Werbung im Radio zu entscheiden, bieten jedoch inhaltliche wenig Substanz.

An diesem Punkt macht es Sinn, sich in die Position potentieller Kunden zu begeben. Warum sollte jemand der Ihren Spot gehört hat, in Ihr Geschäft kommen oder auf Ihre Internetseite gehen? Gibt es einen wirklich reizvollen Grund? Ist es wirklich ein gutes Angebot oder eine tolle Aktion? Machen Sie sich Gedanken darüber, was Ihre Zielgruppe interessiert. Nennen Sie konkrete Angebote unter denen sich Kunden etwas vorstellen können. Bewerben Sie Produkte, die schon eine gewisse Bekanntheit haben und eventuell gut laufen. Überlegen Sie sich eine Aktion, die einen gewissen Reiz hat und dennoch leicht zu erklären ist. Geben Sie Ihren Kunden einen Grund zu reagieren indem Sie das Angebot zeitlich begrenzen. Wenn diese Punkte stehen, haben Sie „Ihre Hausaufgaben gemacht“. Weniger ist hier – wie so oft – mehr. Beschränken Sie sich auf das Wesentliche, bleiben Sie konkret und machen Sie es dem Hörer einfach. Denken Sie daran, dass die meisten Menschen Radio nebenbei hören.

Wenn Sie die genannten Punkte berücksichtigen, haben Sie die inhaltliche Basis für erfolgreiche Werbung im Radio geschaffen – und letztlich auch für alle übrigen Werbeformen.

Anschließend ist es die Aufgabe des Texters die festgelegten Punkte in eine Spotidee und einen finalen Text zu übertragen. In Kombination mit einem guten Werbesprecher und passender Musik erhalten Sie somit den perfekten Radiospot für Ihre Kampagne.

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Radio für unterwegs

topradiospot RadiowerbungRadio wird immer mobiler, vor allem die Nutzung auf Smartphones und Tablets hat stark zugenommen. Neben dem bekannten Anbieter www.radio.de hat jetzt auch das Internet-Radio-Netzwerk www.1.fm eine kostenlose App für iPhone und Andriod bereitgestellt. Diese erlaubt es mehr als 50 Programme weltweit und aller Musikrichtungen zu hören.

Darüber hinaus bietet die App die Möglichkeit, Bewertungen für Künstler abzugeben und die aktuellen persönlichen Playlisten über Facebook zu posten.

Was spricht eigentlich gegen Radiowerbung?

Vielleicht haben Sie auch schon mit dem Gedanken gespielt, es einmal mit Radiowerbung zu versuchen. Gute Argumente gibt es viele und auch die Zahlen und Analysen sprechen für sich. Doch was spricht eigentlich dagegen? Wenn Radiowerbung fast alles kann und dabei im Verhältnis so günstig ist, warum nutzt sie dann nicht jeder, warum gibt es immer noch Kunden und Agenturen, die Werbung im Radio meiden oder sogar davon abraten?

Soll ich werben?

Der Sender macht die Musik: Radio ist ein emotionales Medium. Anders als bei z.B. einer Zeitung, sprechen die Menschen (Moderatoren) direkt zu mir und ich erlebe ihre (Radio) Persönlichkeit. Im Zusammenspiel mit Musik, Berichterstattungen und Beiträgen hat auch jeder Sender seine ganz eigene Persönlichkeit. Diese Persönlichkeit hat eine ganz bestimmte Qualität und Zielgruppe, die nicht immer etwas für jedermann ist. Es stellt sich also die Frage, ob die Persönlichkeit und Qualität des Senders zum beworbenen Unternehmen/Produkt passt. Was sicherlich auch für Printmedien gilt, bekommt durch die starke Emotionalität des Mediums Radio eine weitere Facette. Durch das System der deutschen Radiolandschaft hat man vielerorts nicht die Wahl zwischen mehreren Sendern, man muss also mit dem leben, was man hat.

Der (schreckliche) Werbemix: Niemand wohnt gerne in schlechter Nachbarschaft, das gleiche gilt für den Werbeblock. Welche hochwertige Marke möchte ihren hochwertigen Spot schon gerne nach einem reißerischen Spot zum Ausverkauf wegen Geschäftsaufgabe und vor einem schlecht produzierten Spot zum Thema Spargel hören. Da Radio ein im Verhältnis günstiges Werbemedium ist und wegen der vielerorts kleinen Sendegebiete eine interessante Werbeplattform für Kleinunternehmer darstellt, hört man vor allem in lokalen Werbeblöcken häufig mittelmäßige bis schlechte Werbespots. Rabattaktionen der Sender inklusive kostenloser Spotproduktion verstärken dieses Problem. Vor allem viele Premiummarken verzichten daher häufig auf flächendeckende Radiowerbung und beschränken sich auf die Bewerbung einzelner Produkt auf ausgewählten Sendern und in einzelnen Sendegebieten.

Von Unwissenheit und schlechter Erfahrung: Eine Regel gilt für alle Werbemaßnahmen: Nur eine professionell geplante und gut umgesetzte Kampagne wird einen positiven Effekt haben und erfolgreich sein. Im Gegensatz zu Print- oder Plakatwerbung gehört Radiowerbung nicht zum Standartportfolio vieler Werbeberater und Agenturen. Der Grund? Es fehlt häufig das Fachwissen. Radiolandschaft, Buchung, Texterstellung und Produktion ist für viele Verantwortliche Neuland. Berührungsängste sind daher an der Tagesordnung, ebenso wie schlechte Beratung. Das Ergebnis, eine erfolglose Kampagne und eine schlechte Erfahrung mit dem Werbemedium Radio.

Fazit: Radio ist ein hervorragendes Werbemedium und sollte in keinem Werbemix fehlen. Vor allem für kleine Unternehmen in lokalen Märkten bietet die deutsche Radiolandschaft, mit ihren vielen Lokalstationen ideale Voraussetzungen. Lassen Sie sich gut beraten und investieren Sie in einen professionellen Spot. Weitere Infos zum Thema Werbung im Radio und zur Produktion von Radiospots finden sie unter www.topradiospot.de/FAQ-Radiospots-und-Radiowerbung

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iTunes Radio startet mit Radiowerbung

topradiospot RadiowerbungMit einigen Wochen Verspätung startet morgen, am 18. September das neue iTunes Radio. Doch es wäre nicht Apple, wenn man es „einfach so“ einschalten könnte. Wer iOS7, OS X 10.9, iTunes 11.1 und einen US- Account für iTunes hat ist mit dabei. Im neuen iOS 7 und im aktuellen iTunes Upgrade für die USA ist iTunes Radio fest integriert.

Via Musikstream kommt man mit iTunes Radio in den Genuss von über 400 Radiostationen. Durch die Eingabe bevorzugter Künstler und Songs gibt es die Möglichkeit, Einfluss auf den Programminhalt zu nehmen und personalisierte Streams anzulegen.

Finanziert wird iTunes Radio durch Radiowerbung die alle 15 Minuten eingesetzt werden soll. Durch die Verwendung des kostenpflichtigen iTunes Match hat man allerdings die Möglichkeit die Streams werbefrei zu hören. Immerhin plant Apple die Musikkonzerne an den Werbeeinnahmen zu beteiligen und hat Ihnen eine geringe Vergütung für die gestreamten Musiktitel in Aussicht gestellt.

Deutscher Radiopreis 2013

topradiospot RadiowerbungEs ist der Abend des 5. September, die deutsche Radiowelt schaut und hört nach Hamburg. Dann wurden sie verkündet, die Gewinner des deutschen Radiopreises 2013. Im Rahmen einer großen Gala, moderiert von Babara Schöneberger, wurden die „Besten“ (Radiomacher und Hörfunkproduktionen) des Jahres 2013 ausgezeichnet.

Bekannte Musiker wie Die Toten Hosen, Cro, die Gruppe Hurts, Jamie Cullum und Sean Paul sorgten mit ihren Auftritten in der Veranstaltungshalle “Schuppen 52″ mitten im Hamburger Hafen für den musikalischen Rahmen. Prominente Laudatoren wie Sonya Kraus, Campino, Wolfgang Niedecken und Helmut Thoma verliehen der Gala den nötigen Glanz.

Als Video-Livestream und auf über 60 Radiosendern wurde das Ereignis live übertragen.

Und das sind die Gewinner:

Beste Comedy

104.6 RTL Berlins Hitradio

“Ungefragt Nachgefragt – Deutschlands geheimstes Radioquiz”

Olaf Heyden alias Jürgen Kerbel

 

Beste Innovation

SWR3 und DASDING “

News for Natives”

Christoph Ebner und Edgar Heinz

 

Bestes Interview

hr, YOU FM

“Ein Leben mit dem Tod”

Emily Kavanaugh und Johannes Sassenroth

 

Beste Nachrichtensendung

NDR 2

“Der NDR 2 Kurier”

Petra Sander und Carsten Schmiester

 

Bester Moderator

rbb, radioeins

“radioeins mit Volker Wieprecht”

Volker Wieprecht

 

Beste Moderatorin

Antenne Niedersachsen

“Niedersachsen am Morgen”

Wenke Weber

 

Beste Morgensendung

Radio Hamburg

“Die Radio Hamburg Morning-Show”

John Ment und Horst Hoof

Beste Programmaktion

HIT RADIO FFH

“Wolkenkratzer-Festival 2013″

Geraldine Pfeffer und Hans-Dieter Hillmoth

 

Beste Reportage

MDR INFO

“Typisch Polen!”

Michael Kaste und Andreas Herrler

 

Beste Sendung

ANTENNE BAYERN

“Die jungen Wilden”

Kristina Hartmann und Andreas Christl

Was bedeutet die Media-Analyse für meine Radiowerbung?

Fragen Kosten RadiospotSeit 1972 wird im Rahmen der Media-Analyse (ma) die Radionutzung in Deutschland gemessen. Die Analyse findet in Form einer Repräsentativen Befragung von 65.000 Menschen aus der deutschsprachigen Bevölkerung ab 10 Jahren statt. Zweimal jährlich werden somit Hörerschaften und Zielgruppenmerkmale für etwa 200 öffentlich-rechtliche und private Radiosender sowie Radio-Kombis ermittelt und veröffentlicht. Kurzum, Sie haben die Möglichkeit nachzuschauen, welche Zielgruppe, wann und wieviel welchen Radioseder hört – und somit natürlich auch die Werbung im Radio.

Folgende Daten und Zahlen sind hierbei die wichtigsten:

  • Die Durschnittsstunde: Wieviele Menschen in einer Durchschnitsstunde (Mo-Fr, 6-18 Uhr) den Sender hören.
  • Die Tagesreichweite: Anzahl der Personen die im Tagesverlauf mindestens 15 Minuten den Sender gehört haben.
  • Die Verweildauer: Wie lange ein Hörer einen Sender im Durchschnitt täglich hört.
  • Der weiteste Hörerkreis: Wieviele Menschen den Sender in den letzten 14 Tagen mindestens einmal gehört haben.
  • Die Zielgruppe. Wer genau den Sender hört.

Erst mit diesen Zahlen bekommen Sie einen genauen Überblick darüber, wie gut ein Sender die Einwohner im Sendegebiet erreicht und ob auch Ihre Zielgruppe den Radiosender hört.

Vor allem die Kosten für Werbezeiten der einzelnen Sender lassen sich somit besser vergleichen. Entscheident ist nicht allein der Preis für eine Werbesekunde, sonder wie effektiv die geschaltete Werbung meine Zielgruppe erreicht und somit die Ziele meiner Radiokampagne erfüllt.

Die aktuellen Zahlen zu Reichweiten finden Sie i.d.R auf der Preisliste des jeweiligen Radiosenders für Radiowerbung. Verfügbar als grafische Übersicht oder pdf-Download über die Internetseite des Radiosenders.

Die ma 2013 Radio 1 hat zum Beispiel ergeben, dass 79,7% der deutschsprachigen Bevölkerung ab 10 Jahren täglich Radio hört (Tagesreichweite). Dabei lässt ein Hörer im Schnitt 274 Minuten sein Radio eingeschaltet (Verweildauer). Im Vergleich zur ma 2012 Radio 1 erhöt sich der Anteil der werberelevanten Zielgruppe der 14-49 jährigen um 0,9%.

Werbung im Radio kann und sollte richtig gut geplant werden. Hierbei ist Ihnen das Unternehmen topradiospot gerne behilflich. Rufen Sie an +49 221 6777 0713 oder schreiben Sie ein Mail an info@topradiospot.de. Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich.

Radiospots für den LfM Hörfunkpreis

topradiospot RadiowerbungDie Ausschreibung hat begonnen.

Am 22. November 2013 ist es wieder soweit. Im Rahmen des 22. LfM-Hörfunkpreises wird auch in diesem Jahr der beste lokale Radiospot gesucht. Der Gewinner darf sich über eine Auszeichnung und ein Preisgeld von 2.500€ freuen. Veranstalter ist die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM). Neben dem besten  lokalen Radiospot werden in folgenden Kategorien Preise vergeben:

Lokale Radiowerbung: „lokale Werbekampagne“ und „lokale Sonderwerbeformen“.

Redaktionelle Beiträge: „Information“, „Unterhaltung“, „Moderation“, „Hörernahe Umsetzung eines aktuellen Themas im Tagesverlauf“, „Service/Beratung“ sowie „Projekte/Serie“.

Die Verleihung des LfM-Hörfunkpreises findet im Düsseldorfer Hyatt Regency statt. Alle Radiospots und Beiträge müssen bis zum 2. August 2013 eingereicht werden.

Bereits seit 1992 prämiert die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) außergewöhnliche redaktionelle Beiträge und kreative und ideenreiche Radiowerbung. Ziel ist die die Förderung des lokalen Hörfunks.

Warum Werbung im Radio?

Fragen Kosten RadiospotMassenmedium: Radio ist ein Massenmedium, somit kann man mit Werbung im Radio die Massen erreichen und bewegen. Etwa 80% der Bevölkerung hören täglich Radio und das für ca. 3 Stunden (ma 2012 Radio II). Wir hören Radio beim Autofahren, beim Arbeiten, beim Essen oder in der Freizeit. Radio ist somit ein ständiger Begleiter, mit dabei, die Werbung im Radio.

Kaufimpuls: Ein ganz entscheidender Pluspunkt ist der zeitliche Abstand zwischen Werbekontakt und Kaufentscheidung. Viele Menschen hören Radio innerhalb einer Stunde vor dem Einkauf. Somit ist der Werbeimpuls noch wesentlich frischer als bei vielen anderen Medien.

Hörerbindung: Hinzu kommt, dass viele Hörer eine enge Bindung zu ihrem Radiosender haben. Ein Hörer wechselt seinen Sender kaum und bleibt ihm fast immer treu, auch wenn die Werbung läuft. Sie erreichen somit Ihre Werbezielgruppe während einer Kampagne garantiert mehrfach und legen somit die wichtigste Grundlage für erfolgreiche Werbung im Radio.

Emotionen: Radio ist ein emotionales Medium, was nicht heißen soll, dass Sie keine Fakten bewerben können. Allerdings bietet Radiowerbung die Möglichkeit, durch die richtige Wahl von Sprecher und Musik, den Hörer tatsächlich zu „berühren“. Mit einer sympathischen Stimme, motivierender Musik und spannenden Geräuschen.

Preis: Mit Radio erzielen Sie ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Lassen Sie sich einmal ein Schaltangebot Ihres Radiosenders erstellen. Sie werden überrascht sein, wie viele potentielle Kunden Sie mit Ihrem Budget erreichen können. Zudem lässt sich Werbung im Radio sehr gut planen. Der Mediaberater Ihres Senders kann Ihnen genau sagen zu welcher Uhrzeit wie viele Menschen und welche Zielgruppe (Alter) den Sender hören.

Wie Sie den passenden Radiosender finden lesen Sie hier.