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LfM Hörfunkpreis 2014 – Nominierungen.

lfmAm Freitag, 17.10. gab die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen die Nominierungen für den LfM-Hörfunkpreis 2014 bekannt. Aus über 300 Beiträgen und Radiospots musste die Jury auswählen. Nominiert sind 26 Einsendungen in neun Kategorien aus den Bereichen „redaktionelle Beiträge“ und „lokale Werbung“. Zudem wird in einer Kategorie ein Sonderpreis vergeben. Mit 37 teilnehmenden Lokalsendern aus NRW und über 300 Einsendungen war die Beteiligung in diesem Jahr so hoch wie noch nie.

 

Kategorie “Moderation”

  • Wachlachen mit Dietrich und Markus
    (Dietrich Hellmann, Markus Bauer, Radio 91.2)
  • Aprilscherz 2014
    (Tania Janke, Thorsten Kabitz, Radio RSG)
  • Am Nachmittag
    (Stefan Margenfeld, radio NRW)

 

Kategorie “Projekte / Serie”

  • Wahlkampf mit Friedel Hiersenkötter – mit profundem Halbwissen auf den Oberbürgermeister-Posten
    (Robin Hiermer, 107.7 Radio Hagen)
  • Der 1. Radio Berg Putztag
    (Redaktion von Radio Berg)
  • Lost Places im Radio Bonn/Rhein-Sieg-Land
    (Giacomo Zucca, Radio Bonn/Rhein-Sieg)

 

Kategorie “Unterhaltung”

  • Ursula – der härteste Hund beim Bund
    (Jürgen Bangert, Katja van Lier, radio NRW)
  • Piranhas im Phoenix See
    (Simone Danisch, Radio 91.2)
  • Hömma – Radio Emscher Lippe ist Deutsch am Beibringen
    (Marvin Fischer, Radio Emscher Lippe)

 

Kategorie “Information / Recherche”

  • Kritik am Oberbürgermeister
    (Stefan Genz, Radio Leverkusen)
  • Polizeieinsatz nach Schalke-Spiel gegen PAOK Saloniki
    (Lennart Hemme, Radio Emscher Lippe)
  • Mars One
    (Stephan Kern, Radio Bonn/Rhein-Sieg)

 

Kategorie “Crossmediale Berichterstattung”

  • Wenn der Chef im Urlaub ist… Was geht, was geht nicht?
    (Redaktionsteam Radio Erft)
  • Radio Bielefeld Tramp Duell
    (Timo Fratz, Joris Gräßlin, Annika Pott, Aljoscha Heidemann, Sebastian Wiese, Radio Bielefeld)
  • Radio Bielefeld-Wahlbühne 2014
    (Aljoscha Heidemann, Martin Knabenreich, Annika Pott, Lisa Schöniger, Bettina Wittemeier, Radio Bielefeld)

 

Kategorie “Service / Beratung”

  • Arbeit und Gehalt
    (Sascha Fobbe, Radio RST)
  • Essen extrem – Themenwoche und Experiment
    (Clara Pieck, Sascha Preuß, Radio RST)
  • Museumsnacht vorab – Tipps
    (Alexandra Wiemer, Radio 91.2)

Alle Mitschnitte der Nominierten Beiträge zum Anhören finden sich auf der Homepage der LfM

Infos, Reichweite, Kosten: Antenne Bayern

Infos. Reichseite. Kosten. Radiowerbung

Die deutsche Radiolandschaft ist groß, Sender gibt es viele und ebenso viele Vermarkter, Preislisten und Infos. In unserer Rubrik „Infos, Reichweite, Kosten“, wollen wir Ihnen die für Radiowerbung relevanten Sender vorstellen. Lesen Sie in einem kurzen Überblick das Wichtigste über Sendegebiet, Reichweiten, Zielgruppe und Preise.

Der Sender:
Antenne Bayern ist einer der erfolgreichsten Deutschen Radiosender und erreicht mit seinem 24-Stunden Vollprogramm sowohl die Hörer in den bayerischen Metropolen als auch in den ländlichen Gebieten. Antenne Bayern beschreibt sich selbst als „Familiensender“ der eine sehr breite Zielgruppe anspricht. Diese Zielgruppe erreicht man mit abwechslungsreicher und vielseitiger Unterhaltung unterstützt von regelmäßigen Off-Air-Aktionen.

Die Reichweite:
Als Radiosender für Bayern erreicht das Programm 4.141.000 Hörer am Tag, bzw. 1.334.000 Hörer in der durchschnittlichen Sendestunde, in der Zielgruppe 14-49 Jahre (Quelle: ma 2014 Radio I). Die technische Sendeleistung geht über die Grenzen Bayerns hinaus. Somit erreicht der Sender auch Hörer in Teilen von Österreich, der Schweiz und Tschechien. Zusätzlich ist Antenne Bayern europaweit über Satellit zu erreichen.

Die Kosten:
Antenne Bayern strahlt seine Werbung in zwei Werbeblöcken je Sendestunde aus. Zusätzlich können Spots außerhalb der klassischen Werbeblöcke als Single-Spots platziert werden. Wie bei den meisten Sender ist die Hörerreichweite im Tagesverlauf morgens (Prime Time) am höchsten, was sich auch auf die Preise auswirkt. Somit kostet die Werbesekunde in der Sendestunde 7-8 Uhr 265,74€. Im weiteren Tagesverlauf, 12-13 Uhr 85,49€ Sek. und zwischen 16-17 Uhr 99,91€ Sek. Der Preis der Durchschnittssekunde liegt bei 115€ (Einschaltpreise, Mo.-Fr., Preisliste 2014). Neben einem Mengenrabatt, staffelt der Sender seine Sekundenpreise nach Spotlänge. Alle Angaben zu Preisen und Kosten finden Sie in folgender Preiseliste: http://spotcom.de/files/1392817284_Preisliste_ABY_2014.pdf

Zusammengefasst:

  • Musik: AC-Format (Adult Contemporary)
  • Kernzielgruppe: 14-49 Jahre
  • Sendegebiet: Bayern
  • Zwei Werbeblöcke pro Stunde
  • Preise Sek: 7-8 Uhr, 265,74€. 12-13 Uhr, 85,49€. 16-17 Uhr, 99,91€ (Liste 2014)

Ansprechpartner für den Bereich Planung und Spotproduktion: www.topradiospot.de
Ansprechpartner für den Bereich Buchung, Kosten Sendezeiten: www.spotcom.de

Bild: © frank peters – Fotolia.com

Infos zu Radiowerbung – darf es etwas mehr sein?

Radiowerbung ist ein großes und umfangreiches Thema, sogar viele Professionals beschäftigen sich nur mit der Oberfläche ohne jemals wirklich tief in die Materie einzusteigen. Für die meisten  Kunden sind nur die wesentlichen Punkte wie Schaltkosten, Produktionskosten und Nutzen von Bedeutung. Soll es heute etwas mehr sein?

Mit diesem und folgenden Beiträgen wollen wir Ihnen die Möglichkeit bieten, „mehr“ zu erfahren. Warum ist die Radio- und Senderlandschaft in Deutschland von Region zu Region so unterschiedlich? Warum gibt es Werbeblöcke? Was ist der Unterschied zwischen Sponsoring und klassischer Werbung? Wie kalkuliert der Sender seine Werbezeiten? Und vieles mehr! Seien Sie gespannt und tauchen Sie ein.

Fragen RadioRadiosender in Deutschland – die Deutsche Hörfunklandschaft

Das Wichtigste vorab, die Gesetzgebungskompetenz für Rundfunk liegt grundsätzlich bei den Ländern und deren Landesanstalten für Medien (LfM). Somit entscheiden diese über die Gestaltung der Radiolandschaft in der jeweiligen Region. Viele Bundesländer haben einen öffentlich-rechtlichen Sender und zusätzlich eine Lizenz und Sendefrequenzen an einen privaten Anbieter vergeben (NRW: WDR (ör) und Radio NRW (priv)). Einige Bundesländer haben gleich mehrere Privatlizenzen vergeben, somit ist die Auswahl an Radiosender für Radiowerbung in Berlin wesentlich größer als in Köln. Ein weiterer Unterschied besteht darin, wie die einzelnen Anbieter ihr Programm verbreiten. Radio NRW hat sein Programm in über 40 Lokalstationen gesplittet. Einen Teil ihres Programmes produzieren diese Lokalstationen in Eigenregie, die übrigen Stunden senden alle Stationen ein bereitgestelltes Mantelprogramm.

Um dennoch bundeseinheitliche Regelungen für das Rundfunkrecht zu schaffen, wurde zwischen allen sechzehn deutschen Bundesländern der Staatsvertrag für Rundfunk und Telemedien (RStV), geschlossen. Wie viele Sender hat Ihr Bundesland? Einen ersten Überblick verschafft Ihnen die Seite der Radiozentrale.

Die interessante Geschichte zum Ursprung der deutschen Radiolandschaft ist noch wesentlich umfangreicher und auf der Seite von Frank Schätzlein zu lesen.

Werbung im Radio – warum gibt es eigentlich Werbeblöcke?

Die Landesmedienanstalten haben in gemeinsamen Richtlinien festgelegt, in welcher Form und Art Werbung im Hörfunk erlaubt ist und durchgeführt werden muss. Hierbei ist der wohl wichtigste Punkt, dass es keine Vermischung von redaktionellem Programm(inhalt) und Werbung geben darf. Gleiches gilt übrigens für Fernsehwerbung. Werbung muss immer und eindeutig als solche gekennzeichnet werden. Für den Hörfunk heißt das, die Werbung muss durch ein akustisches Signal deutlich vom Programm getrennt werden.

Die Definition von Werbung in diesem Zusammenhang ist: „jede Äußerung … die im Rundfunk … entweder gegen Entgelt oder eine ähnliche Gegenleistung oder als Eigenwerbung gesendet wird mit dem Ziel, den Absatz von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen … gegen Entgelt zu fördern.“

Richtlinien zur Durchführung der Trennung von Werbung und Programm im Hörfunk

Werbung und Sponsoring – wo liegt der Unterschied?

Bei werbefinanzierten Radiosendern besteht das Programm aus zwei Bereichen. Redaktionelles Programm und Werbung. Diese beiden Bereiche müssen, für den Hörer klar erkenntlich und akustisch Hörbar, getrennt sein. Zum redaktionellen Bereich gehört die Moderation, Beiträge, Nachrichten, Wetter, Verkehr, usw. Zum Bereich Werbung gehört der Werbeblock, Singlespots und weitere klassische Werbeelemente.

Darüber hinaus haben Unternehmen die Möglichkeit, Programmbereiche oder Sendungen als Sponsor zu unterstützen. In diesem Fall findet eine Nennung des Sponsoren vorher und/oder nachher statt. Die bekannteste Sponsoringform ist wohl das Wettersponsoring („… wurde Ihnen präsentiert von …“). Hierbei ist zu beachten, dass es sich bei dieser Nennung um eine notwendige Kennzeichnung handelt. Dem Hörer soll kenntlich gemacht werden, welches Unternehmen das Programm finanziell oder anderweitig unterstützt. Erlaubt ist die Nennung eines Firmen- oder Produktnamens und eines werblichen Claims. Die konkrete Bewerbung eines Produktes oder einer Dienstleitung mit z.B. einem Aufruf zum Kauf, ist hingegen nicht erlaubt. Die Mindestvertragslaufzeit für Sponsoring-Vereinbarungen zwischen Sender und Unternehmen beläuft sich üblicherweise auf ein Jahr. Der Vorteil eines Sponsorings liegt in der Nähe zum Programm (Eventuell passt die Rubrik auch zum Produkt) und in der Exklusivität. Zudem besteht in diesem Moment keine Konkurrenz zu anderen Unternehmen oder Produkten wie im Werbeblock.

Kurzum – Werbung gehört zum Programmbereich Werbung, Sponsoring findet im redaktionellen Programmbereich statt.

Wie kalkuliert ein Radiosender die Preise für seine Radiowerbung?

Der Wert einer Werbesekunde bemisst sich letztlich an der Anzahl der Hörer. Hat ein Radiosender ein großes Sendegebiet aber keine Hörer, ist die Werbezeit nichts wert. Somit hat vor allem bei werbefinanzierten Radiosendern die Verbesserung und Reichweitensteigerung des Programms nur ein Ziel – den Marktwert für die Werbesekunde zu erhöhen. Bei der MA (Medienanalyse) und in NRW ergänzend bei der E.M.A (Elektronische Medienanalyse), werden zweimal jährlich die Reichweiten aller relevanten Radiostationen erhoben. Die gewonnenen Daten sind ein Hauptfaktor bei der Kalkulation der Werbezeiten. Sie beinhalten neben der Anzahl der Hörer Angaben zu Alter, Geschlecht, Bildung und Einkommen. Grundsätzlich gilt: Steigt die Reichweite – wird die Werbesekunde teurer. Sinkt die Reichweite – fällt der Preis.

Um Sender preislich zu vergleichen oder auch anderen Medien gegenüber zu stellen, macht es Sinn, den TKP (Tausend-Kontakt-Preis) zu vergleichen. Der TKP sagt aus, wieviel Werbebudget eingesetzt werden muss, um 1000 Menschen (der relevanten Zielgruppe, je nach Definition) zu erreichen.

Aktuelle Preislisten und Reichweiten:

 

Text: topradiospot | Bild: © cirquedesprit – Fotolia.com

Radio für unterwegs

topradiospot RadiowerbungRadio wird immer mobiler, vor allem die Nutzung auf Smartphones und Tablets hat stark zugenommen. Neben dem bekannten Anbieter www.radio.de hat jetzt auch das Internet-Radio-Netzwerk www.1.fm eine kostenlose App für iPhone und Andriod bereitgestellt. Diese erlaubt es mehr als 50 Programme weltweit und aller Musikrichtungen zu hören.

Darüber hinaus bietet die App die Möglichkeit, Bewertungen für Künstler abzugeben und die aktuellen persönlichen Playlisten über Facebook zu posten.

Deutscher Radiopreis 2013

topradiospot RadiowerbungEs ist der Abend des 5. September, die deutsche Radiowelt schaut und hört nach Hamburg. Dann wurden sie verkündet, die Gewinner des deutschen Radiopreises 2013. Im Rahmen einer großen Gala, moderiert von Babara Schöneberger, wurden die „Besten“ (Radiomacher und Hörfunkproduktionen) des Jahres 2013 ausgezeichnet.

Bekannte Musiker wie Die Toten Hosen, Cro, die Gruppe Hurts, Jamie Cullum und Sean Paul sorgten mit ihren Auftritten in der Veranstaltungshalle “Schuppen 52″ mitten im Hamburger Hafen für den musikalischen Rahmen. Prominente Laudatoren wie Sonya Kraus, Campino, Wolfgang Niedecken und Helmut Thoma verliehen der Gala den nötigen Glanz.

Als Video-Livestream und auf über 60 Radiosendern wurde das Ereignis live übertragen.

Und das sind die Gewinner:

Beste Comedy

104.6 RTL Berlins Hitradio

“Ungefragt Nachgefragt – Deutschlands geheimstes Radioquiz”

Olaf Heyden alias Jürgen Kerbel

 

Beste Innovation

SWR3 und DASDING “

News for Natives”

Christoph Ebner und Edgar Heinz

 

Bestes Interview

hr, YOU FM

“Ein Leben mit dem Tod”

Emily Kavanaugh und Johannes Sassenroth

 

Beste Nachrichtensendung

NDR 2

“Der NDR 2 Kurier”

Petra Sander und Carsten Schmiester

 

Bester Moderator

rbb, radioeins

“radioeins mit Volker Wieprecht”

Volker Wieprecht

 

Beste Moderatorin

Antenne Niedersachsen

“Niedersachsen am Morgen”

Wenke Weber

 

Beste Morgensendung

Radio Hamburg

“Die Radio Hamburg Morning-Show”

John Ment und Horst Hoof

Beste Programmaktion

HIT RADIO FFH

“Wolkenkratzer-Festival 2013″

Geraldine Pfeffer und Hans-Dieter Hillmoth

 

Beste Reportage

MDR INFO

“Typisch Polen!”

Michael Kaste und Andreas Herrler

 

Beste Sendung

ANTENNE BAYERN

“Die jungen Wilden”

Kristina Hartmann und Andreas Christl

Was bedeutet die Media-Analyse für meine Radiowerbung?

Fragen Kosten RadiospotSeit 1972 wird im Rahmen der Media-Analyse (ma) die Radionutzung in Deutschland gemessen. Die Analyse findet in Form einer Repräsentativen Befragung von 65.000 Menschen aus der deutschsprachigen Bevölkerung ab 10 Jahren statt. Zweimal jährlich werden somit Hörerschaften und Zielgruppenmerkmale für etwa 200 öffentlich-rechtliche und private Radiosender sowie Radio-Kombis ermittelt und veröffentlicht. Kurzum, Sie haben die Möglichkeit nachzuschauen, welche Zielgruppe, wann und wieviel welchen Radioseder hört – und somit natürlich auch die Werbung im Radio.

Folgende Daten und Zahlen sind hierbei die wichtigsten:

  • Die Durschnittsstunde: Wieviele Menschen in einer Durchschnitsstunde (Mo-Fr, 6-18 Uhr) den Sender hören.
  • Die Tagesreichweite: Anzahl der Personen die im Tagesverlauf mindestens 15 Minuten den Sender gehört haben.
  • Die Verweildauer: Wie lange ein Hörer einen Sender im Durchschnitt täglich hört.
  • Der weiteste Hörerkreis: Wieviele Menschen den Sender in den letzten 14 Tagen mindestens einmal gehört haben.
  • Die Zielgruppe. Wer genau den Sender hört.

Erst mit diesen Zahlen bekommen Sie einen genauen Überblick darüber, wie gut ein Sender die Einwohner im Sendegebiet erreicht und ob auch Ihre Zielgruppe den Radiosender hört.

Vor allem die Kosten für Werbezeiten der einzelnen Sender lassen sich somit besser vergleichen. Entscheident ist nicht allein der Preis für eine Werbesekunde, sonder wie effektiv die geschaltete Werbung meine Zielgruppe erreicht und somit die Ziele meiner Radiokampagne erfüllt.

Die aktuellen Zahlen zu Reichweiten finden Sie i.d.R auf der Preisliste des jeweiligen Radiosenders für Radiowerbung. Verfügbar als grafische Übersicht oder pdf-Download über die Internetseite des Radiosenders.

Die ma 2013 Radio 1 hat zum Beispiel ergeben, dass 79,7% der deutschsprachigen Bevölkerung ab 10 Jahren täglich Radio hört (Tagesreichweite). Dabei lässt ein Hörer im Schnitt 274 Minuten sein Radio eingeschaltet (Verweildauer). Im Vergleich zur ma 2012 Radio 1 erhöt sich der Anteil der werberelevanten Zielgruppe der 14-49 jährigen um 0,9%.

Werbung im Radio kann und sollte richtig gut geplant werden. Hierbei ist Ihnen das Unternehmen topradiospot gerne behilflich. Rufen Sie an +49 221 6777 0713 oder schreiben Sie ein Mail an info@topradiospot.de. Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich.

Warum Werbung im Radio?

Fragen Kosten RadiospotMassenmedium: Radio ist ein Massenmedium, somit kann man mit Werbung im Radio die Massen erreichen und bewegen. Etwa 80% der Bevölkerung hören täglich Radio und das für ca. 3 Stunden (ma 2012 Radio II). Wir hören Radio beim Autofahren, beim Arbeiten, beim Essen oder in der Freizeit. Radio ist somit ein ständiger Begleiter, mit dabei, die Werbung im Radio.

Kaufimpuls: Ein ganz entscheidender Pluspunkt ist der zeitliche Abstand zwischen Werbekontakt und Kaufentscheidung. Viele Menschen hören Radio innerhalb einer Stunde vor dem Einkauf. Somit ist der Werbeimpuls noch wesentlich frischer als bei vielen anderen Medien.

Hörerbindung: Hinzu kommt, dass viele Hörer eine enge Bindung zu ihrem Radiosender haben. Ein Hörer wechselt seinen Sender kaum und bleibt ihm fast immer treu, auch wenn die Werbung läuft. Sie erreichen somit Ihre Werbezielgruppe während einer Kampagne garantiert mehrfach und legen somit die wichtigste Grundlage für erfolgreiche Werbung im Radio.

Emotionen: Radio ist ein emotionales Medium, was nicht heißen soll, dass Sie keine Fakten bewerben können. Allerdings bietet Radiowerbung die Möglichkeit, durch die richtige Wahl von Sprecher und Musik, den Hörer tatsächlich zu „berühren“. Mit einer sympathischen Stimme, motivierender Musik und spannenden Geräuschen.

Preis: Mit Radio erzielen Sie ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Lassen Sie sich einmal ein Schaltangebot Ihres Radiosenders erstellen. Sie werden überrascht sein, wie viele potentielle Kunden Sie mit Ihrem Budget erreichen können. Zudem lässt sich Werbung im Radio sehr gut planen. Der Mediaberater Ihres Senders kann Ihnen genau sagen zu welcher Uhrzeit wie viele Menschen und welche Zielgruppe (Alter) den Sender hören.

Wie Sie den passenden Radiosender finden lesen Sie hier.

Wann und wie oft soll ich meinen Radiospot schalten?

Jede Radiokampagne ist anders und viele Faktoren sind wichtig. In erster Linie bestimmen jedoch Kampagnenziel und Budget welche Zeiten letztlich auf dem Schaltplan stehen. Grundsätzlich gilt, ein Hörer sollte die Chance bekommen einen Radiospot 3-4 mal zu hören. Erst dann kann man sicher sein, dass der Spot wirkich angekommen ist und die Radiowerbung „wirkt“.

Radiowerbung planenRadio ist ein Nebenbei-Medium. Wir hören Radio beim Autofahren, beim Arbeiten im Büro, in der Werkstatt oder bei der Hausarbeit. Die Aufmerksamkeit ist dabei nicht zu 100% auf das Radio gerichtet. Um einen Mehrfachkontakt zu erreichen, sollte ein Radiospot innerhalb einer Woche an mindestens 4-5 Tagen geschaltet werden. Bei einer relativ kurzen Schaltdauer sollten es zudem immer die gleichen Uhrzeiten sein, damit der Spot auch immer die gleichen Hörer erreicht und man den Mehrfachkontakt erzielt.

Hör(er)verhalten. „Der Mensch ist ein Gewohnheitstier“, dieser Satz gilt auch beim Radiohören. Bei der morgentlichen Tasse Kaffee oder im Auto auf dem Weg zur Arbeit, viele Hörer haben feste Zeiten. Die meisten Hörer erreicht man morgens in der Primetime von 6-9 Uhr und abends in der Drivetime von 16-18 Uhr. Allerdings sind diese Zeiten bei den Sekundenpreisen mit Abstand die teuersten. Denken und Schalten Sie auch mal anders. Die klassische Hausfrau hört auch nach 9 Uhr morgens noch Radio und Sie erreichen sie dann wesentlich günstiger. Durch regelmäßige Erhebungen haben Radiosender detaillierte Zahlen über das Verhalten und die „Art“ ihrer Hörer. Diese geben Ihnen wichtige Anhaltspunkte für die Planung von Radiowerbung. Hörzeiten, Verweildauer, Alter, Einkommen und viele andere Datensätze sind Bestandteil der Erhebungen. Es ist also möglich, die Schaltzeiten perfetkt auf die gewünschte Zielgruppe abzustimmen.

Doch wie könnte eine Schaltung konkret aussehen?

Viele Kampagnen laufen eine Woche lang (Mo-Fr), bei etwa 3 Schaltungen pro Tag. Bei einem 20 Sekunden Spot entspricht das einem Schaltvolumen von 300 Sekunden.

Bei Radiowerbung, die ein konkretes Datum bewirbt, kann die Schaltung z.B. aus Kostengründen auch mal kürzer ausfallen. Bewerben Sie eine Samstagsveranstaltung oder -Aktion von Mittwoch bis Samstag mit der konkreten Aussage im Radiospot, „kommen Sie am Samstag…“, bzw. „kommen Sie heute….“

Sollten Sie Radiowerbung zur Bekanntmachung und Stärkung Ihres Namens planen, liegt der Schlüssel in der Regelmäßigkeit des Schaltens. Schließen Sie eine Jahresvereinbarung mit dem Sender (Rabatt) und planen Sie regelmäßige Kampagnen (alle 4-8 Wochen).

Tipp: Nutzen Sie ein Ereignis (Jubiläum, Neueröffnung, VOS, etc) oder eine Aktion (Extrarabatte, Lagerräumung, etc.) als Thema für Ihre Radiowerbung. Durch die zeitliche Begrenzung einer Aktion ist der Hörer eher aufgefordert zu reagieren. Kombinieren Sie Radiowerbung mit anderen Werbemitteln (Anzeigen, Flyern, etc.). Somit erreichen Sie Ihre Zielgruppe auf mehreren Kanälen und erhöhen den Werbeeffekt.

Hinweis: Fast alle Radiosender haben einen Vermarkter der für das Thema Radiowerbung zuständig ist. Bitten Sie den zuständigen Mediaberater Ihnen, in Abstimmung mit Ihrem Kampagnenziel und Budget, ein Schaltangebot zu erstellen.

Lesen Sie auch: Was bedeutet die Media Analyse für meine Radiowerbung?

Text © topradiospot / © apops – Fotolia.com

Was kostet Radiowerbung?

Die wohl erste und wichtigste Frage im Bezug auf Ihre Radiowerbung, nur leider schwer und nicht pauschal zu beantworten. Bei über 400 Radiosendern in Deutschland ist die Musikfarbe der einzelnen Sender genauso unterschiedlich wie die Preise der jeweiligen Werbezeiten.

Fragen Kosten RadiospotDie Sender berechnen den Preis für Ihre Radiowerbung anhand der Zahlen zum Ausstrahlungsgebiet, der Reichweite und der Bekanntheit des Senders. Je mehr Menschen einen Radiosender hören umso teurer ist i.d.R auch die Werbesekunde. Daher sind die Preise für Ihre Schaltung auch nur relativ zu bewerten. Wenn Sie auf einem Sender mit einer geringen Reichweite Werbung schalten, ist diese zwar günstiger als auf einem Sender mit größerer Reichweite, Sie erreichen aber auch weniger potentielle Kunden.

Anhand eines Beispiels wollen wir Ihnen aufzeigen was Ihre Radiowerbung kosten könnte:

Damit ein Radiospot bleibenden Eindruck hinterlässt sollte er mehrfach ausgestrahlt werden. Ein Schaltplan könnte sein: Innerhalb einer Wochen (5 Tage), 3 mal täglich, bei einer Radiospotlänge von 20 Sekunden. Dies entspricht einem Schaltvolumen von 300. Kostet die Werbesekunde eines Senders 8€, dann belaufen sich die Kosten für Ihre Austrahlung auf 2.400€.

Hierbei ist zu beachten, dass sich der Preis für die Werbesekunde im Tagesverlauf verändert. In der Primtime (6-9 Uhr) und in der Drivetime (16-18 Uhr) hören die meisten Menschen Radio und die Werbesekunde ist i.d.R am teuersten. Außerhalb dieser Zeiten sind die Preise teilweise deutlich günstiger.

Preisbeispiele Radiosender lokal, Mo-Fr (Preisliste vom 16.06.2013):

95.5 Charivari – Münchens Hit-Radio:

  • 08.00 – 09.00 Uhr = 9,50 € Sek.
  • 14.00 – 16.00 Uhr = 5,40 € Sek.

Radio Gong 96,3 (München):

  • 05.00 – 09.00 Uhr = 13,00 € Sek.
  • 09.00 – 15.00 Uhr = 7,00 € Sek.

104,6 RTL Radio Berlin

  • 07.00 – 08.00 Uhr = 33,00 € Sek.
  • 14.00 – 15.00 Uhr =  13,50 € Sek

Berliner Rundfunk 91.4

  • 07.00 – 08.00 Uhr = 23,00 € Sek.
  • 14.00 – 15.00 Uhr = 8,00 € Sek.

Radio Köln 107,1

  • 07.00 – 08.00 Uhr = 20,00 € Sek.
  • 14.00 – 15.00 Uhr =  9,00 € Sek.

Hinweis: Viele Sender fordern ein Mindestschaltvolumen von 200-300 Sekunden und eine Mindestspotlänge von 10 Sekunden.

Tipp: Prime- und Drivetime sind zurecht die meistgefragten und teuersten Zeiten. Je nach Brange und Zielgruppe kann es aber durchaus Sinn machen, zu alternativen Sendezeiten zu Schalten. Die Kosten sind wesentlich niedriger und die Konkurrenz zu anderen Spots/Unternehmen ist deutlich geringer.

Lesen Sie auch: Was kostet ein Radiospot?

Auf welchem Radiosender soll ich meine Werbung Schalten?

Eine der ersten Fragen lautet, „auf welchem Radiosender soll ich meinen Spot schalten?“. Die Antwort ist recht einfach. Ihre Zielgruppe (Bestandskunden/potentielle Kunden) sollte diesen Sender hören. Fragen Kosten RadiospotStellen Sie sich die Frage, welches Alter Ihre Zielgruppe hat und wo sie wohnt (Einzugsgebiet). Haben Sie eine junge Zielgruppe, wählen Sie einen Sender mit einem jungen und modernen Programmformat. Sind Sie ein lokaler Einzelhändler mit einem lokalen Einzugsgebiet, wählen Sie den lokalsender Ihrer Stadt oder Ihrer  Region. Je passender der Radiosender, um so geringer sind die „Streuverluste“.

„Streuverluste kurz erklärt“. Ihre Radiowerbung kostet Geld. Umgerechnet auf alle Radiohörer bezahlen Sie für jede Person, die Ihren Radiospot hört, einen gewissen Betrag. Wenn eine Person den Radiospot hört, aber garnicht zu Ihrer Zielgruppe zählt, war die Investition in diesen Hörer ein „Verlust“. In diesem Fall spricht man auch von einer Fehlstreuung.

Tipp: Alle Radiosender sind sehr daran interessiert neue Kunden zu gewinnen. Sie geben daher gerne und ausführlich Auskunft über die Kennzahlen des Senders. Fragen Sie nach der aktuellen Preisliste. Auf dieser finden Sie in den meisten Fällen Angaben zum Sendegebiet, den Hörern und der Reichweite.

Hinweis: Viele Radiosender „verkaufen“ ihre Werbezeiten nicht selbst sondern über einen Vermarkter. Gehen Sie auf die Internetseite des Radiosenders und klicken Sie auf die Rubrik „Werbung“. Hier finden Sie die Kontaktdaten der Anpsrechpartner in Sachen Werbung.